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Knut - Forever in Berlin

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16 Pfoten auf dem Weg nach Haus

 

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*Segeln mit dem Wind* -  Das Storchenlied von Ruediger Wolff

Segeln mit dem Wind (CD)

 

L98 (Luna Mix) / HoneyBlu / Zur Erinnerung an Orca *Luna*

L98 (Luna Mix)

Ein Andenken fuer Orca *Luna*

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Award 2005 / Ausgezeichnet von der Schwalbenkolonie.

 

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Oeffentlicher Leserbrief von Rosi Zimmermann

* Jagdszenen in Deutschland *

Last Update 04.03.2005

An das Erlanger Tagblatt mit der Bitte um Veröffentlichung als Leserbrief

(von Rosi Zimmermann)

Unmittelbar westlich der Brucker Regnitzbrücke, von der Schnellstraße nach Herzogenaurach nur durch den viel befahrenen Fuß- und Radweg nach Frauenaurach getrennt, befindet sich ein Biotop, der zu Hahlwegs* Zeiten in den 90er-Jahren von der Natur- und Umwelthilfe geschaffen wurde. Er besteht aus 2 Tümpeln und Weiden in natürlichem Wuchs und in der Kulturform (Kopfweide) für deren Rückschnitt ich zuständig bin. Er sollte die Überlebenschancen der frei lebenden Tiere des intensiv genutzten Regnitztales verbessern, besonders des Rebhuhns und des Feldhasens, die seit Jahren in Bayern auf der Roten Liste stehen und im Erlanger Raum völlig zu verschwinden drohen. Für letzteren wurde damals etwas außerhalb des Biotops zum Wiesengrund hin noch ein kleines “Hasenholz” gepflanzt, welches bei den letzten Holzarbeiten vor einigen Wochen mit Schnittholz hundesicher verrammelt und verriegelt wurde.

Am vorletzten Tag des vergangenen Jahres geschah nun folgendes: gegen Mittag näherten sich mein Mann und ich dem Biotop um die Winterstörche zu füttern. Da mussten wir feststellen, daß im Biotop gerade eine so genannte Treibjagd stattfand: ca. 6 Personen, teils bunt gekleidet wie Straßenarbeiter und Waffenträger in grün sind mit freilaufenden Hunden ins Biotop eingedrungen und schlugen mit Stecken an die Baumstämme und auf die Sträucher. Einer nahm sich das Hasenholz vor, das er, wie beschrieben, nicht betreten konnte, aber sein Stecken war lange genug um auch dort Angst und Schrecken zu verbreiten.

Da machte der Feldhase, der sich darin versteckt hatte, einen schweren Fehler: er suchte sein Heil in der Flucht. Sofort nahmen die 2 Hunde die Verfolgung auf, doch er konnte sich auf engstem Raum immer wieder deren Zupacken entziehen. Plötzlich krachte ein Schuß. Der Hase, der sich unmittelbar neben uns befand, verlor Wolle und seine Hinterbeine waren gelähmt. Durch Erhöhung der Lauffrequenz der beiden noch funktionierenden Vorderpfoten versuchte er seine Flucht fortzusetzen, doch die Hunde hatten nun keine Mühe ihn zu packen und zu beuteln. Ein Grünrock näherte sich mit einem spitzen Messer und stach solange auf das schwer verletzte Tier ein, bis es kein Lebenszeichen mehr gab. Dann trugen sie es fort. Waidmannsheil!

Das eigentlich Empörende dieser Angelegenheit ist die Hehlerrolle der Stadt: sie kassiert Jagdpacht und setzt die Sicherheit ihrer Bürger und die Existenz ihrer frei lebenden Tiere aufs Spiel – das ist mit Abstand das schmutzigste Geld in der Stadtkasse.

Mit freundlichen Grüßen

Rosi Zimmermann

*(Dr. Dietmar Hahlweg war von 1972 – 1996 Oberbürgermeister der Stadt Erlangen)

 

Am 03.03.2005 erschienen in den *Erlanger Nachrichten* der Leserbrief von Rosi Zimmermann und ein weiterer von Helene Boeheim aus Isny/Allgaeu

 

Leserbriefe Erlanger Nachrichten 03.03.2005

( zur Vergroesserung auf den Text klinken )

 

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