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05.09.2010

 

Knut - Forever in Berlin

Knut - Forever in Berlin

16 Pfoten auf dem Weg nach Haus

 

Musik

 

*Segeln mit dem Wind* -  Das Storchenlied von Ruediger Wolff

Segeln mit dem Wind (CD)

 

L98 (Luna Mix) / HoneyBlu / Zur Erinnerung an Orca *Luna*

L98 (Luna Mix)

Ein Andenken fuer Orca *Luna*

HoneyBlu

 

Awards

 

Award 2005 / Ausgezeichnet von der Schwalbenkolonie.

 

World of Animals

Die vertriebenen Winterstoerche vom Wiesengrund bei Erlangen Bruck

 

Last Update 14.03.2005

 

Seit vielen Jahren fuettert der Storchenvater von Erlangen, Michael Zimmermann, die Winterstorche im Raum Erlangen. Stoerche, die, aus welchen Gruenden auch immer (z.B. Verletzung, verpasster Abflug, Zugverhalten verloren usw), im Winter in der Region dort bleiben. Die Winterfuetterung findet seit mehreren Jahren im Wiesengrund bei Erlangen Bruck statt. Bei Schnee und Kälte ist der Storchenvater für *seine* Stoerche da. Das Stueck Land, auf dem der Storchenvater fuettern darf, gehoert einem Hobbyjaeger. Und dieser behindert immerwieder massiv die Fuetterung. Auch mit dem Vorwurf, es wuerden Kraehen angelockt werden. So weit mir bekannt ist, sind das auch Voegel die im Winter nach Futter suchen. Schon so manche wurden von den Jaergern abgeschossen und lagen verstreut auf der Wiese. Manche quaelten sich auch noch tagelang, bis sie verendeten. Waidmannsheil ! In diesem Jahr ist es soweit gegangen, das die Winterstoerche nunmehr seit dem 21. Februar 2005 zur Fuetterungszeit nicht mehr an der Futterstelle auftauchen. Wo sind sie hin? Was ist mit ihnen passiert? Abgeschossen? Werden sie vor dem Eintreffen von Zimmermann vertrieben? Fragen ueber Fragen, aber keine Antwort. Die *World of Animals* wird an der Sache dranbleiben. Fortsetzung folgt. Zunaechst aber noch die Schilderung vom letzten Tag als die Stoerche noch da waren, aber nicht mehr gefuettert werden konnten.....

 

8 Winterstörche sind im Wiesengrund, 3 davon aus Schweden, wovon einer wiederum schon im letzten Jahr dort war, damals zusammen mit der "kleinen Schwedin", die dann zuammen mit dem "kleinen Dannberger", "Dennis" (siehe "Michael Zimmermann" Brief an die Klasse 3c), hier lange Zeit herumzog, bis beide eines Tages verschwunden waren.
Die "kleine Schwedin" wurde im September bei Gibraltar zusammen mit anderen Jungstörchen aus der Schweiz, Deutschland und Holland abgelesen. Später zogen sie wohl hinüber nach Afrika.
Dieser andere schwedische Storch, der zu Sommerszeiten in Schweden brütet, kam vor ca. 3 Wochen nach Erlangen, in den Wiesengrund, an die Stelle der Winterfütterung. Im Geleit hatte er zwei weitere männliche schwedische Brutstörche.
Alles war gut. Der Storchenvater rannte sich die Hacken ab um genügend Futter für seine Gäste herbei zu schaffen und was passiert? Am Sonntag, just in der Mittagszeit, in der die Störche immer gefuettert werden, kommt ein Jaeger angefahren und stellt sein Auto dort ab und lief herum. Der Storchenvater bat ihn, sich doch woanders hin zu stellen um die Stoerche, die in ca. 100 m Entfernung in Warteposition standen, nicht zu stoeren. "Warum, die koennen doch vorbei" war die Antwort.
Das Wort "Tierquaeler" kam dem Storchenvater verstaendlicher Weise von den Lippen und der Gruenrock fuhr endlich ein Stueck weiter weg um zu telefonieren. Anscheinend hatte er Verstaerkung angefordert, denn kurz spaeter kam einer weiterer "Waidmannsheil-Waidmannsdank" angefahren. Daß die Stoerche dadurch in verstaerkter Unruhe waren ist ja klar. Als dann auch noch die Polizei, von den Jaegern herbeigeholt, angefahren kam, da wurde es den eigentlich auf Futter wartenden Stoerchen zu viel, sie drehten ab und flogen auf, allerdings nicht, um in einiger Entfernung wieder zu landen, sondern wohl um auf Nimmer-Wiedersehen diesen ungastlichen Ort zu verlassen.

Die Polizei hatte der Jaeger gerufen um unseren Storchenvater wegen Fuetterung der Kraehen (!!!) zu belangen??. Kraehen und Reiher sind natuerlich auch dabei, wenn´s was zu futtern gibt, auch sie haben Hunger. Aber das versteht ein gelernter Jaeger offenbar nicht. Kraehen fuettert man nicht, die schiesst man ab, so war es ja letztes Jahr bei der Winterfuetterung erlebt worden: er- und angeschossene Kraehen zwischen den Futternaepfen

Bis heute hat sich kein Storch mehr zur Fuetterung blicken lassen. Wohin sind sie? Und das alles bei morgens -12° und immer noch dicker Schneedecke, wo sie doch ganz besonders auf Hilfe, sprich Futtergabe, angewiesen sind!!!

Die Jaegerei hat den Winterfuetterungsplatz von 12-14.30 h blockiert, indem die Autos genau dort in der Gegend herumstanden. Die Personen sind 4 x vom Auto zum Futterplatz gelaufen um zu fotografieren und Unruhe zu stiften. Und genau Unruhe brauchen diese ohnehin von Schnee und kalten Temperaturen gestressten Tiere sicherlich zu allerletzt.

 

Soweit der Vorfall. Wir bleiben am Fall dran ! Was dort geschehen ist, ist eine Missachtung der Tiere und gehoert veroeffentlicht, angeprangert und scharf verurteilt ! Fortsetzung folgt: Der Storchenmord in Erlangen

 

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