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Knut - Forever in Berlin

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*Segeln mit dem Wind* -  Das Storchenlied von Ruediger Wolff

Segeln mit dem Wind (CD)

 

L98 (Luna Mix) / HoneyBlu / Zur Erinnerung an Orca *Luna*

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Ein Andenken fuer Orca *Luna*

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Schwedischer Senderstorch im Wiesengrund bei Erlangen Bruck ermordet

Last Update 28.03.2005 * NEU : Stellungnahme von Michael Zimmermann

Sie waren auf der Rueckreise in ihr Heimatland Schweden. Die drei schwedischen Stoerche (darunter zwei mit einem Sender), die im Wiesengrund bei Erlangen Bruck eine Zwischenpause einlegten. Der Winter war extrem kalt, Futter nicht zu finden. Dankbar nahmen sie die Winterfuetterung durch den Erlanger Storchenvater Michael Zimmermann an. Wie seit Jahren versuchte er die, aus welchem Grund auch immer, nicht ziehenden Stoerche durch den Winter zu bringen. Seit Jahren wird die Fuetterung durch den Paechter des Gelaendes, einem Hobbyjaeger, gestoert. In diesem Jahr erreichten die Stoerungen ihren Hoehepunkt (nachzulesen unter *Die vertriebenen Stoerche vom Wiesengrund bei Erlangen Bruck*). Die Stoerche wurden massiv gestoert und verscheucht. Alles endete jetzt vorlauefig mit dem TOD eines schwedischen Senderstorches. Ihm wurden beide Beine gebrochen. Durch Schlageinwirkung ? Eher unwahrscheinlich. Oder wurde sogar auf ihn geschossen ? Hohe Wahrscheinlichkeit. Oder hat der sehr ausgehungerte und geschwaechte Storch Panikfluege unternommen, weil er an der Futterstelle gestoert wurde ? Eine andere Moeglichkeit. Oder versuchte man den geschwaechten Storch einzufangen um ihm die Beine zu brechen ? Daran wage ich nicht zu denken. Der Storch wurde ca. 200 m vom Futterplatz mit einem Fisch im Schnabel heute, am 14.03.2005, aufgefunden. Aeusserlich sind keine weiteren Verletzungen erkennbar. Eine Kollision mit einem Ueberlandkabel scheidet aus, da keine Verbennungen sichtbar. Einzig erkennbar ist, dass der Storch in einem sehr abgemagerten Zustand war. Kein Wunder, war er doch vor vielen Tagen durch Hobbyjaeger vom Futterplatz vertrieben worden. Seit dieser Zeit blieben sie verschwunden. Nun kehrte zumindestens einer von ihnen total hungrig zum Futterplatz zurueck. Dort begegneten ihm seine Moerder/sein Moerder. Ich benutze das Wort Moerder, denn wer ein aufgescheuchtes veraengstigtes Wildtier zu Tode bringt, ist in meinen Augen ein Tiermoerder. Vielleicht schauen sich auch die Taeter diese Bilder an: > zur Bildvergroesserung auf das entsprechende Foto klicken <

Ermordeter Schwedenstorch vom Wiesengrund bei Erlangen Bruck

Ermordeter Schwedenstorch vom Wiesengrund bei Erlangen Bruck

Wie alt war er ? Wieviele Kilometer ist er in seinem Leben geflogen ? Wieviele Stoerchlis hat er grossgezogen ? Was hat er leiden muessen ? Was sagt man den schwedischen Wissenschaftlern und Ornithologen ? Letzteres ist eine schwere Aufgabe. Wie erklaert man, dass in Deutschland ein Storch ermordet wurde ? Menschen halfen ihm, Menschen brachten ihn um. 

“Goodbye, Schwedenstorch, wir entschuldigen uns bei Dir. Wir konnten Dich nicht vor der Spezie bewahren die sich auch als Menschen bezeichnen, aber in unseren Augen keine sind.” 

 

Obwohl vor einiger Zeit in Briefen an den Buergermeister der Stadt Erlangen auf die dramatische Lage im Wiesengrund hingewiesen wurde, ist bisher NICHTS geschehen. Leider trug, meiner Ansicht nach, die Untaetigkeit der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung zum Mord an dem Schwedenstorch mit dazu bei. Hoffen wir, dass der/die Taeter gefunden und hart bestraft werden. Wir bleiben dran ! Fortsetzung folgt....

 

Abschliessend noch der Abdruck eines Leserbriefes an die Erlanger Nachrichten von Rosi und Michael Zimmermann.

 

An die Erlanger Nachrichten                           Rosi Zimmermann   Presseerklärung                                     Michael Zimmermann                                                     14. 03. 2005

Seit 25 Jahren versorgen wir die überwinternden Störche durch eine Fütterung zwischen Bruck und Frauenaurach, bislang ohne Verlust. Heute mussten wir ein verendetes Tier bergen.

Wir bringen seinen Tod in Verbindung mit der Sabotagetätigkeit eines Jägers, der uns verübelt, daß die Fütterung auch ungebetene Gäste anzieht (Krähen). Er sabotiert unsere Arbeit seit 3 Jahren (in letzter Zeit mit zunehmender Intensität), indem er z.B. an der Fütterung auf Krähen schießt, wodurch auch die Störche in Angst und Schrecken versetzt werden und tagelang nicht an die Fütterung gehen.

Das verendete Tier ist europaweit bekannt. Es stammt aus dem Wiederansiedlungsprogramm der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften und trug einen Telemetrie-Sender, der bereits nach Stockholm unterwegs ist.

Wir fordern den Jäger* auf, sein schändliches Treiben einzustellen und die Stadt Erlangen, den Schießunfug im Regnitzgrund zu beenden.

Rosi Zimmermann

Michael Zimmermann

*Namen: sind dem Webmaster bekannt

Kfz.-Kennzeichen ist dem Webmaster bekannt

 

Heute, am 15.03.2005, wurden die schwedischen Ornithologen ueber den gewaltsamen Tod *ihres* 10-11 jaehrigen Storches informiert. Grosse Traurigkeit machte sich breit....

Fuer Protestbriefe an den Buergermeister von Erlangen, Dr. Siegfried Balleis, bitte folgende E-Mail Adresse benutzen:

Siegfried.Balleis@stadt.erlangen.de

Auch an die *Erlanger Nachrichten* sollten Proteste in Form von Leserbriefen gehen:

en-redaktion@pressenetz.de  z.Hd. Herrn Millian

 

Zum Tod des schwedischen Storches nun eine kurze Stellungnahme ueber den Ablauf der Ereignisse von Michael Zimmermann:

Die wahrscheinliche Todesursache des Storches: Unterernaehrung – verhungern. Das Gewicht war unter 3 kg, normales Gewicht eines Maennchens in diesem Alter: 5 kg.

Die intensivste Stoerung an der Fuetterung erfolgte durch die Jaegerschaft am 20.02.05. In den nachfolgenden Tagen erschienen an der Fuetterung keine Stoerche

5 Stoerche kamen erstmals wieder am 02.03.05 zur Futterstelle

Am 07.03.05 erschienen 6 Stoerche

Am 11.03.05 waren es 10 Stoerche

13.03.05: eine Autospur fuehrt von Schallershof an die Fuetterung. Futtereimer waren umgestossen.

12.3.05: es waren 10 cm Neuschnee gefallen und man konnte eine deutliche Rollerspur sehen, diagonal mitten durch die Futtereimer

Seit dem 18.03. ist kein Storch mehr an der Fuetterung gewesen.

Der Tod des schwedischen Storches ist wahrscheinlich eine Folge der Sabotagetaetigkeit des Jaegers. Seit Jahren sabotiert dieser Jaeger schon die Arbeit der Winterfuetterung, in letzter Zeit immer intensiver.

Eine Merkwuerdigkeit sind die gebrochenen Beine. Wie ist das geschehen? Was hat man mit dem Storch gemacht? Die 3 Farbringe (zusaetzliche Kennung der Schweden) sind verschwunden. Der Aluring mit der Nr. ist aber noch da.

 

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